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Revolution Train 2026

- ein interaktives Drogenpräventionsprojekt -

Am 9.September 2026 nutzten die 8. und 9. Klassen der Oberschule Pulsnitz die Möglichkeit den Revolution Train zu besuchen. Bereits vor zwei Jahren nahmen die 8.-10. Klassen unserer Oberschule an dieser Form der Drogenprävention teil. Im Rahmen der Auswertung vom Revolutiontrain Radeberg 2024 gaben ca. 80% der befragten Schüler und Schülerinnen an, dass sie den Besuch des Zuges weiterempfehlen würden. Also nahm die Oberschule auch in 2026 wieder teil. 

Was hat es mit diesem Projekt auf sich?

Der Revolution Train ist ein ausgebauter Zug, der in Deutschland und einigen angrenzenden Staaten Station macht. Die Waggons des Zuges sind zu Kinosälen und Erlebnisräumen umgebaut. Hier wird die wahre Geschichte eines jungen Paares und dessen Drogenerfahrungen dargestellt und erzählt. Die Jugendlichen haben so die Möglichkeit sich in diese Lebenswelt hineinzuversetzen, Einstiegsszenarien, Ereignisse und Folgen von Drogenkonsum zu verfolgen und eigene Rückschlüsse zu ziehen. Organisert wird das Projekt vom "Deine Entscheidung e. V." und durch Spenden finanziert.

Vor dem Besuch fanden in jeder Klasse während einer Unterrichtstunde vorbereitende Gesprächsrunden mit der Schulsozialarbeiterin Frau Hartmann statt. Die Klassen wurden auf die Inhalte und Themen des Zuges vorbereitet Es wurde darauf hingewiesen, dass die Darstellungen sehr realitätsnah sind, d.h. auf wahren Ereignissen beruhen. In diesem Rahmen wurde auch sensibilisiert, dass jederzeit die Möglichkeit besteht den Zug zu verlassen und immer eine geschulte Person zum Gespräch erreichbar ist. Es erfolgte der Austausch über grundlegendes zum Thema Drogen.

In einem ausführlichen Elternbrief erhielten die Erziehungsberechtigten Informationen zum Projekt, zudem gab es das Angebot eines Online-Elternabends zum Thema Pupertät und Sucht durch den mobilen Jugendschutz des Netzwerks für Kinder- und Jugendarbeit Bischofswerda.

Der Zugbesuch wurde von Lehrkräften bzw. der Schulsozialarbeiterin begleitet und durch geschultes Personal moderiert. Die Schüler und Schülerinnen hatten die Möglichkeit, sich zu informieren, konnten Fragen stellen, anonymisiert an Befragungen teilnehmen oder sich in kleinen Rollenspielen in Situationen hineinversetzen.

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In den nächsten Wochen erfolgte mit der Schulsozialarbeiterin eine Aufarbeitung des Erlebten. Die Jugendlichen konnten ihre Eindrücke, Meinungen oder Fragen zum Projekt einbringen. Gemeinsam erkundete man Maßnahmen zum Selbstschutz. Die Klassen erhielten umfangreiche Aufklärung, an welchen Stellen niederschwellig Informationsmaterial und Unterstützung eingeholt werden kann.

Wie bei jedem Thema gibt es auch zum Revolution Train unterschiedliche Meinungen. Bei den Jugendlichen war jedoch deutliches Interesse beobachtbar. Die darstellerische und interaktive Aufmachung regt definitiv zum Nachdenken an und kann so eine Grundlage für die individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema Drogen sein.

 

(Text: Janine Küster; Fotos: Sarah Hartmann; Stand: 20.10.2026)