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Zeugnisübergabe der Abschlussklassen

Wieder ging ein Schuljahr zu Ende. Wieder verließ ein Teil der Schüler unsere Schule. Nach neun oder zehn Schuljahren bekamen Schülerinnen der Klassen 9c und 10a-c ihre Abschlusszeugnisse in einer feierlichen Form überreicht.

Die äußeren Umstände der Feierstunde waren in diesem Jahr mehr als herausfordernd: hohe Luftfeuchtigkeit, Außentemperaturen oberhalb der 35-Grad-Marke und keine Klimaanlage im Saal des Pulsnitzer Schützenhauses. Es sollte eine schweißtreibende Veranstaltung werden, die schon mit Verspätung begann. Zu viele Gäste wollten vor Veranstaltungsbeginn Trinkbares an der Bar holen, da während der Feierstunde die Gastronomie komplett pausiert.

Abschluss BesteDann war es soweit: Die festlich gekleideten Absolventinnen und Absolventen marschierten ein. Nachdem der Popchor unserer Schule die Zeugnisausgabe musikalisch eingeleitet hatte, übernahmen die Klassenleiterinnen und Klassenleiter der Abschlussklassen die Übergabe der Zeugnisse. Der Popchor sorgte zwischendurch für die kulturelle Umrahmung. Die bzw. der Beste jeder Klassenstufe wurde gesondert geehrt. (Bild rechts) Ein Schüler schaffte es sogar in den Kreis der besten Oberschülerinnen und Oberschüler Sachsens und wurde im Rahmen einer Feierstunde in der Frauenkirche Dresden ausgezeichnet.

Nach dem Dank der Schüler an Lehrer und Eltern sowie dem Dank der Klassenleiter an die Elternsprecher beendete der Popchor den offiziellen Teil der Abschlussfeier.

Abschluss ChorNach dem Einmarsch der Abschlussklassen umrahmt der Popchor die feierliche Zeugnisübergabe

Abschluss Absolventen1Geschafft! Endlich halten die Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse in der Hand.

Leider wurde der feierliche Charakter der Veranstaltung durch das deplatzierte Verhalten einiger Schüler und Eltern/Gäste getrübt. Auch wenn es mehr als warm war und die Veranstaltung länger als vorgesehen dauerte, zeugen Pöbeln, lautes Erzählen sowie Zwischen- oder Buh-Rufe während der einzelnen Programmpunkte von Respektlosigkeit gegenüber denjenigen, die bei diesen Temperaturen auf der Bühne an ihre Leistungsgrenzen und teilweise darüber hinaus gingen. Insbesondere die Schülerinnen und Schüler des Popchors sind von diesen Ereignissen schockiert und denken ernsthaft darüber nach, ob sie sich so etwas im kommenden Jahr noch einmal antun. Es wäre das erste Mal seit Gründung des Popchores 1998, dass er diese Feierstunde nicht begleitet.

Text: AG, AK
Fotos: ML