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„Schulen musizieren“ in Chemnitz

Der Landesverband Sachsen des Bundesverbandes Musikunterricht e. V. (BMU) hatte zum jährlichen Treffen der Ensembles in diesem Jahr nach Chemnitz eingeladen. Der Popchor unserer Schule war wie schon seit vielen Jahren natürlich wieder dabei.

Petrus meinte es besonders gut und hat wie in letzter Zeit leider zu oft auf die Energieverschwendertaste gedrückt. Schon am Vormittag war die 30-Grad-Marke geknackt und kaum ein Wölkchen am Himmel zu sehen. An unserem ersten Auftrittsort, der St.Markus-Kirche, konnte uns das noch egal sein. Innen war es frisch und die Sonne störte nicht.

kircheWährend die Techniker unseres GTA „Medientechnik“ schon eine Stunde früher vor Ort waren und mit dem Aufbau begannen – zum Soundcheck um 09:00 Uhr musste alles fertig sein – trafen die Ensembles nach und nach ein. Gegen 10:00 Uhr eröffneten Angela Kitzing und Ulf Firke als Vorstandsmitglieder des Landesverbandes Sachsen im BMU das Begegnungskonzert. Jedes Ensemble hatte ca. 20 Minuten Zeit, um einen kleinen Ausschnitt aus seinem Repertoire vorzustellen. Da unser Popchor etwas Technik benötigt boten wir wie seit vielen Jahren allen anderen Ensembles an, diese ebenfalls zu nutzen. Somit konnte viel Auf- und Abbauzeit gespart werden.

Nachdem dieser erste, vorwiegend interne Teil des Veranstaltungstages absolviert war, folgte der für die Techniker stressigste Teil: Abbau der Technik in der Kirche, Verladen in das Transportfahrzeug, Fahrt durch die Chemnitzer Innenstadt und Aufbau an zwei neuen Freiluft-Auftrittsorten im Tierpark und der angrenzenden Gaststätte „Pelzmühle“ innerhalb von 90 Minuten. Immer ging ein Blick nach oben – die Wetter-App hatte Gewitter angekündigt.

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Auftrittsort "Pelzmühle" Zum Glück hatten die Organisatoren an den Sonnenschutz gedacht.

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Die "Swingenden Teufel auf der großen Wiese im Tierpark

technikAn beiden Auftrittsorten war die Technik schnell aufgebaut und die Ensembles konnten wie geplant ihre „großen“ Programme vorstellen. Die Wetter-App hatte sich zum Glück geirrt, von Gewitter weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen Sonne pur.

Während an der „Pelzmühle“ alles nahezu reibungslos ablief und die beiden Techniker wie man rechts sieht einen eher ruhigen Job hatten, spielte uns die Technik am Standort „Zoowiese“ mal wieder einen Streich. Die Endstufe (das Teil, das die Lautsprecher versorgt) war der Meinung, nur noch einen der beiden Lautsprecher zu versorgen. Die an dieser Stelle eingesetzten Techniker fanden aber schnell einen Weg den Fehler zu beheben, sodass die Zuhörer davon nichts mitbekamen. Live ist eben live.

Nach oder zwischen ihren Auftritten konnten alle Teilnehmer einen Zoobummel machen, sich erfrischen oder einfach sehen und hören, was die anderen Ensembles so zu bieten hatten. Dieses Ensembletreffen ist traditionell ohnehin kein Wettbewerb. Jedes Ensemble kann und soll zeigen, was es sich im letzten Jahr erarbeitet hat und es vor unbekanntem Publikum vorstellen.

Gegen 16:00 Uhr war auch der Nachmittags-Teil geschafft. Nun hieß es nur noch Abauen, Verladen und dann ab nach Hause.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Treffen auch in den nächsten Jahren stattfinden können und nicht wie so Vieles im kulturellen Bereich dem Sparwahn zum Opfer fallen.

(AG, 28.06.2026)

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