Berufe erkunden

In loser Reihenfolge sind an dieser Stelle Berichte über Veranstaltungen rund um die Berufsorientierung zu finden, die im Rahmen des Projektes "Praxisberater an der Schule" organisiert wurden.


Schuljahr 2019/20

„An die Kassen fertig los!“ (REWE am besten Petz)

logo reweUnter diesem Motto starteten Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 gemeinsam mit mir am 14.01.2020 zur Berufsfelderkundung in den REWE Markt in Pulsnitz. Als Verkäufer*in ist man im Einzelhandel dafür zuständig, Waren zu bestellen, die angelieferten Waren in die Regale zu räumen, Qualitätskontrollen durchzuführen und die Produkte an der Kasse zu kassieren. Je nach Branche gehört noch ein hoher Anteil an Verkaufs- und Beratungsgesprächen mit den Kunden dazu.

Der Filialleiter Herr Meinert führte uns mit seiner Vertretung, Herrn Lode, durch 1 Stunde Berufsfelderkundung. Hier haben die Schüler erleben können, wie Einzelhandel funktioniert. Herr Lode musste schnell zur Warenlieferung, dann piepte der Getränkeautomat, weil es einen Stau gab und auch an der Kasse musste der Schulungsmodus verlassen werden, weil die Kunden Schlange standen.

Das war das Tolle, dass man versucht hat den Schülerinnen und Schülern ein „Feeling“ als Kassierer zu ermöglichen, auch wenn nicht alle Teilnehmer die Chance dazu hatten. Dennoch konnte man in der gesamten Zeit einen guten Eindruck über den Beruf Verkäufer*in erhalten und erfahren, welche beruflichen Möglichkeiten es nach der 2jährigen Ausbildung noch gibt, denn die Ausbildung kann weiter gehen, sodass man nach drei Jahren eine abgeschlossene Berufsausbildung als Kauffrau/-mann im Einzelhandel haben kann. Herr Meinert erklärte den Schülerinnen und Schülern darüber hinaus auch noch Wege auf der Karriereleiter bei Rewe.

Verkäufer*in- nicht mehr nur Frauensache. Wir haben festgestellt, dass es in der Reihe der Verkäuferinnen eine Menge männlicher Gesellschaft gibt und immer mehr Männer im Verkauf tätig sind. So hat es mich gefreut, dass es 3 Schüler gab, die sich dieses Berufsfeld mit angesehen haben und einer der Schüler schon nachher sagen konnte, dass er sich diesen Beruf vorstellen kann. Dann schauen wir mal, wo die Reise hinführt.

Auf diesem Weg wieder ein Dankeschön, hier an die Marktleiter des Rewe Marktes, für die investierte Zeit und ein Dankeschön an die Schülerinnen und Schüler die ihre Freizeit genutzt haben, um mich zu begleiten.

(TE)

 

Autohaus Franke GmbH & Co. KG in  Pulsnitz

Im Oktober 2019 besuchten interessierte Achtklässler der Ernst-Rietschel-Oberschule und die Praxisberaterin Frau Ertel das Autohaus Franke GmbH & Co. KG in  Pulsnitz. Hier wurde uns von Frau Cholewa, der Serviceleiterin des Autohauses, Einblicke in die Berufsbilder im KFZ-Gewerbe gewährt. Das Autohaus Franke bietet Ausbildungen im Bereich des KFZ-Mechatroniker*in als auch Fachlagerist*in, sowie Automobilkauffrau/-mann und Kauffrau/-mann für Bürokommunikation.

Als Mechatroniker repariert und wartet man Fahrzeuge, setzt sie nach Unfallschäden wieder instand, muss auch Diagnosen stellen, hat mit Elektronik zu tun und kennt sich mit Ersatzteilen, Schmierstoffen und Reifen aus. Überall im Autohaus kommt es auf Genauigkeit an, denn „unsere Kunden vertrauen uns mit ihrem Fahrzeug in gewisser Weise auch ihr Leben an“, wie Frau Cholewa, Serviceleiterin im Autohaus Franke, den Schülern erklärte. „Es geht um die Sicherheit von Menschen.“ Deshalb sei es auch schon während der Schulzeit wichtig, sich anzugewöhnen, stets konzentriert und präzise alle übertragenen Aufgaben zu erledigen. Ziel war es, bereits den Schülerinnen und Schülern der achten Klasse einen Einblick in die betriebliche Wirklichkeit als Mechatroniker*in zu ermöglichen.

Im November 2019 waren interessierte Schüler*innen der Achten Klasse dann mit bei der Berufsfelderkundung Automobilkauffrau/-mann. Zu den Aufgaben eines Automobilkaufmannes (m/w/d) gehören unter anderem die Betriebsorganisation, Personalwirtschaft, bürowirtschaftliche Abläufe, aber auch der Kundendienst, Beschaffung und Vertrieb. In der Ausbildung erhalten die Auzubis die Möglichkeit in allen Bereichen arbeiten zu können. Alles in Allem ein vielseitiger und interessanter Ausbildungsberuf, den uns ebenfalls Frau Cholewa erklärte.

Auf diesem Weg bedanken wir uns für die investierte Zeit von Frau Cholewa und die damit verbundene Bereitschaft unseren Schüler*innen wohnortnahe Ausbildungsplätze zu präsentieren.

 

Berufsfelderkundung Firma Kunath in Bretnig- Hauwalde

Kunath ImageAm 03.12.2019 haben Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit erhalten, bei der Berufsfelderkundung bei der Firma Kunath in Bretnig- Hauswalde teilzunehmen.

4 Schülerinnen der Klasse 8c haben diese Möglichkeit wahrgenommen und sind mit mir (Praxisberaterin Tina Ertel)  zu dieser Berufsfelderkundung gefahren.

Die Firma Kunath in Bretnig-Hauswalde produziert Berufsmode für die Medizin, Pflege und Therapie, aber auch für Handwerk und Industrie, Küche und den Servicebereich. Die Firma wird bereits in der 5. Generation geführt und beschäftigt derzeit 60 erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um auch in Zukunft den eigenen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, investiert das Unternehmen in die Ausbildung als Modenäher*in und Modeschneider*in.

Die Schülerinnen wurden durch das Unternehmen geführt und konnten alle Bereiche kurz kennenlernen. Nachdem wir alles gesehen hatten, erhielten wir die Gelegenheit ein Gefühl für die Industrienähmaschine zu bekommen. Wer wollte, konnte sich an die Maschine setzen und sich seine eigene kleine Handytasche nähen - selbstverständlich zum mit nach Hause nehmen. ;-)

Die Geschäftsführerin Grit Hartmann und Frau Carola Grundmann, die für das Personal im Unternehmen zuständig ist, führten uns durch diese 60 Minuten Berufsfelderkundung. Ein herzliches Dankeschön an die beiden Frauen, die wertvolle Zeit investiert haben, um den 4 Mädchen der Klasse 8 etwas über das Unternehmen und die Berufe zu erzählen. Gerne möchte ich im nächsten Schuljahr diese Möglichkeit wieder nutzen, in der Hoffnung, dass dieses gute Handwerk für viele weitere Jahre mit ausgebildetem Personal gesichert wird.

(TE)

 
 

Schuljahr 2017/18

Berufsorientierung im kulturellen Austausch (II)

helios01Die Story „Berufsorientierung im interkulturellen Austausch“ geht weiter.

Die zweite Veranstaltung in dieser Reihe erfolgte diesmal in den Räumlichkeiten der Helioskliniken. Hier stand neben dem Zubereiten eines kleinen Snackangebotes von Schüler*innen sowie Fachkräften aus dem deutsch-vietnamesischen Pilotprojekt auch der Entdeckerpfad mit Geocaching auf dem Plan. Jedoch ist der Therapeut, welcher zur Vorstellung des Barfußpfades und Kneippbecken im Außenbereich vorgesehen war, leider wegen Krankheit kurzfristig ausgefallen. Doch ganz ohne Outdoor-GPS-Geräte ging der Nachmittag nicht vorbei, die Fußstrecke von der Schule zur Heliosklinik wurde nun zur Teststrecke „Geocaching“. Zeit zum Vorstellen der medizinischen Berufsbilder jedoch blieb integraler Bestandteil des gesamten Projektes. In über 8 medizinischen Ausbildungsberufen sind die Helioskliniken aktiv.

Pflege hat Zukunft und eine Ausbildung in der Pflege fördert alle Fähigkeiten und ist alles andere als eintönig! Denn neben Kontaktfreudigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Empathie, sind auch technisches Verständnis und der Transfer von theoretischem Wissen in die Praxis am Patienten gefragt. Vor allem aber, wird man erfahren, welch positives Feedback Menschen geben, wenn ihnen geholfen wird, sie versorgt oder beraten werden.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen schönen Nachmittag.

 

Berufsorientierung im kulturellen Austausch (I)

kochen internationalBeim gemeinsamen Zubereiten landesspezifischer Gerichte, als Brücke zwischen den Kulturen, konnten sich Pulsnitzer Schüler*innen und Fachkräfte aus dem deutsch- vietnamesisches Pilotprojekt der Helios Kliniken am 14.05. gleich viel näher kommen. Dabei stand der interkulturelle Austausch zwischen den verschiedenen Teilnehmer*in im Vordergrund, sodass Kontakte geknüpft werden konnten, sowie Kommunikation und Umgangssprache gefördert wurde. Gemeinsames Essen und seine Vor-, Zu- und Nachbereitung nimmt bekanntlich in allen Kulturen einen hohen Stellenwert ein und ist ein wunderbares Medium, um Gemeinschaftsgefühl zu stärken und evtl. Fremdheitsgefühle abzubauen.

In der Ernst-Rietschel-Oberschule Pulsnitz mit ihrer modernen Lehrküche und dem hauswirtschaftlichem Charme wurde gemeinsam gekocht und gegessen. Leckere Gemüserollen und Muffins standen auf dem Speiseplan. Begleitet wurde der Projektnachmittag durch Mentoren und einer Ernährungsberaterin der Helioskliniken. Ein weiterführender Synergieeffekt im Kontext der Berufsorientierung bestand darin, dass die interessierten Jugendlichen Anforderungen sowie Ausbildungsinhalte der medizinischen Ausbildungsberufe vom Fachpersonal der Heliosklinik aus „erster Hand“ kennenlernen konnten.

Unser herzlichster Dank gilt allen Beteiligten.

 

Mainmetall Bretnig

mm bretnigMainmetall ist ein 1948 gegründetes mittelständisches Großhandelsunternehmen für Badezimmereinrichtungen, Installations-, Heizungs- und Spenglereibedarf. Ein wesentlicher Teil des Erfolges beruht auf menschlichen Kontakten. Das drückt sich in der Verbundenheit zum Fachhandwerk und der starken Kunden- und Mitarbeiterorientierung aus. Menschlichkeit prägt auch die Unternehmensziele – Qualität, Ehrlichkeit, Spaß und Zufriedenheit – denen fühlt sich Main Metall verpflichtet. Aus- und Weiterbildung ist für das Unternehmen die beste Investition in die Zukunft und ein Garant für Leistungsqualität. Getreu dem Motto: „Man lernt nie aus“, setzt Main Metall auf ein breit gefächertes Bildungsangebot. Davon konnten sich die interessierten Schüler*innen der Ernst- Rietschel-Oberschule zum Berufsorientierungstag selbst überzeugen. Als Auszubildender bei Mainmetall ist man von Anfang an voll dabei. Zuerst lernt der Azubi in den Lagerbereichen die Abläufe und Produkte kennen, um dann dieses Wissen in den kaufmännischen Abteilungen, der Lagerhaltung, dem Vertrieb oder als Berufskraftfahrer zu vertiefen und anzuwenden.

Einen großen Dank an das Team von Main Metall für diese tolle Werksführung.

 

Sag „NEIN“ zu langweiligen Berufen!

IGSUnter diesem Motto startete die berufsorientierte Vortragsreihe am 12.04. in der Ernst-Rietschel-Oberschule Pulsnitz. Interessierte Eltern und Schüler*innen konnten sich von einem erfahrenen, langjährigen und kompetenten Team der IGS über eine fachlich fundierte und praxisorientierte Berufsausbildung auf dem Gebiet der Therapie und Pflege informieren. In diesem Zusammenhang wurden auch die Möglichkeiten für Schüler*innen der Ausbildungsrichtungen Physiotherapie, Ergotherapie, Massage und Altenpflege vorgestellt, bereits während der Berufsfachschulausbildung am Institut ausbildungsbegleitend mit einer Hochschulausbildung zu beginnen. Dieses Studium führt zum international anerkannten, akademischen Abschluss „Bachelor of Science“ oder „Bachelor of Arts“ (BA) und kann an einer mit dem IGS kooperierenden Hochschule absolviert werden.

Ein interessanter und gelungener Vortrag im Bereich der Gesundheits- und Sozialberufe, denn Pflegeberufe bieten gute Chancen auf einen sicheren zukunftsorientierten Arbeitsplatz.

Victor Hugo, der französische Lyriker, sagte einmal:

           Die Zukunft hat viele Namen:

           Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare,

           für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte,

           für die Tapferen ist sie die Chance.

In diesem Sinne können interessierte Schüler*innen ihre Chance nutzen.

 

Berufe in Uniform im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Bautzen

BiU"Berufe in Uniform" war das Motto des Thementages am Donnerstag, 05. April, von 14 bis 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bautzen. Bundespolizei, Bundeswehr, Sächsische Landespolizei, Justizvollzug, Zoll, Feuerwehr – was haben diese Berufe gemeinsam? Richtig. Es sind Berufe in Uniform.

Interessierte Jugendliche aus der Ernst-Rietschel-Oberschule in Pulsnitz, die mehr zu Einstiegsvoraussetzungen, Ausbildungen und Karrierechancen in diesen Berufen wissen wollten nutzten das Ferienangebot und fuhren an diesem Tag, gemeinsam mit dem Praxisberater, zur Jobinformation ins BiZ. Ein Beruf in Uniform ist für viele Jugendliche ein Traumjob voller Spannung und Herausforderungen. Wer sich vorstellen kann, für die Sicherheit im Land zu sorgen, konnte sich umfassend informieren, Fragen stellen und seinen Berufswunsch nochmals mit Fachleuten besprechen. Bei der Bundeswehr, als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands, haben Schulabgänger zudem auch in über 70 zivilen Ausbildungsberufen die Chance, Karriere zu machen. Resümee des Nachmittages: die Polizei und die Bundeswehr gehören bei Deutschlands Schülern zu den beliebtesten Arbeitgebern.

 

Haase Tank GmbH Großröhrsdorf - "Ich bin 2 Tanks“

haasetank„Kein Abschluss ohne möglichen Anschluss“ – getreu diesem Motto führte der Weg am etablierten Berufsinformationsmittwoch interessierte Achtklässler gemeinsam mit dem Praxisberater zum Partnern im Ausbildungskonsens, der Haase Tank GmbH in Großröhrsdorf.

Die ursprünglich in Neumünster beheimatete Haase-Gruppe war mit ihren doppelwandigen Erdtanks schon vor fast 40 Jahren zum Marktführer in der Tankbranche aufgestiegen. Der bekannte Slogan "Ich bin zwei Öltanks" und das zugehörige Logo hatten entscheidend zu diesem Erfolg beigetragen. Seit über 25 Jahren stellt die Firma Haase in Großröhrsdorf Tanks und andere Produkte aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) her. Von Anfang  war der Betrieb bestrebt, Jugendlichen aus der Region eine Möglichkeit zu geben, mit einer fundierten Ausbildung eine langfristige Perspektive in einem renommierten Unternehmen zu haben. Sie suchen deshalb in jedem Jahr Bewerberinnen bzw. Bewerber für verschiedene Ausbildungsberufe vom Verfahrensmechaniker*in bis hin zum Kauffrau/-mann. Einblicke in Betriebe der Region oder ein Praktikum während der Ferienzeit sind für Schüler*innen wertvolle Hilfen bei Ihrer Berufswahl. Herzlichen Dank an das Team der Firma Haase für die aufschlussreiche Berufsfelderkundung.

 

Westlausitz Pflegeheim und Kurzzeitpflege gGmbH in Pulsnitz

pflegeUnsere Gesellschaft veraltet. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter ansteigen. Aber wer soll sich um all diese Menschen kümmern? Qualifiziertes Pflegepersonal ist in Deutschland Mangelware. Schlechte Bezahlung, psychische und körperliche Belastung - das sind alles Gründe, die junge Menschen davon abhalten, eine Pflegeausbildung zu absolvieren. Doch warum lohnt es sich, diesen Beruf zu wählen? Was sind seine schönen und seine schlechten Seiten? Antworten auf diese Fragen zu erhalten stand im Mittelpunkt einer Veranstaltungsreihe im Kontext der Berufsorientierung von interessierten Schüler*innen gemeinsam mit dem Praxisberater. Frau Annegret Augustyniak Heimleiterin erklärt die schönen Seiten des Berufes. Dazu zählen die sozialen Aspekte, das vielfältige Aufgabengebiet eines Pflegenden, die zahlreichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, Sicherheit im Job und die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten. Aktuell dauert eine Pflegeausbildung in der Regel drei Jahre. Sie besteht aus einem schulischen Teil an Berufsfachschulen und einem praktischen Teil in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Anschließend kann diese Ausbildung mit einem Studium ergänzt werden. Die Studiengänge absolviert man in der Regel im dualen System an Fachhochschulen. Der Praxisbezug ist dabei in der Pflege sehr wichtig, um später im Beruf gute Arbeit leisten zu können. Fazit der Berufsfelderkundung, es tut sich eine ganze Menge in der Pflegebranche und es kann es sich durchaus lohnen einen Beruf im pflegerischen Bereich zu ergreifen.

 

Southwall Europe in Großröhrsdorf

southwall europe gmbhAm Mittwoch, den 07.02.2018, besichtigten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 der Ernst Rietschel Oberschule Pulsnitz das Werk der Firma Southwall in Großröhrsdorf. 2000 eröffnet, ist Southwall seit 2012 eine Tochter der Eastman Chemical Company in Kingsport, im US-amerikanischen Bundesstaat Tennessee. Eastman ist ein weltweit agierender Chemiekonzern mit über 15 000 Beschäftigten in etwa 50 verschiedenen Produktionsstandorten weltweit. Derzeit sind es rund 70 Angestellte im Großröhrsdorfer Betrieb. Frau Tina Schölzel, Human Resources Specialist, führte die Schüler*innen durch das Werk und schmückte den Rundgang mit vielen interessanten Geschichten und Informationen. So erfuhren die Teilnehmer, dass die am Großröhrsdorfer Standort hergestellten und beschichteten Folien hauptsächlich in die Automobilbranche gehen. Dafür stellt Southwall jährlich mehr als eine Million Quadratmeter Folie her. In Europa werden diese zwischen den Splitterschutzfolien in den Windschutz- und Seitenscheiben einlaminiert, wie der Fachmann sagt. Im asiatischen Raum wird dagegen mehr die selbstklebende Sonnenschutzfolie auf dem Glas verwendet. Diese entsteht durch einen weiteren Veredlungsschritt an einem anderen Eastman-Standort. Zwei der drei Maschinen sind min. täglich in Betrieb. In der Produktionshalle erzeugen sie nur ein gedämpftes Rauschen. Gesteuert wird jede Anlage durch zwei Facharbeiter. Die anderen Mitarbeiter sind hinter den Kulissen tätig: im Zuschnitt, dem Qualitätslabor, der Wartung, der Entwicklung und der Verwaltung. Southwall zeichnet sich besonders durch ein sehr gutes Betriebsklima sowie hohe soziale Arbeitsbedingungen aus. Es zeigte sich, die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist positiv mit der Performance des Unternehmens verknüpft. Fotografieren im Werk war leider nicht erlaubt, denn hier gilt der GrundsatzFor Eyes Only“. Die Teilnehmer*innen bedankten sich beim Team der Firma Southwall und Frau Schölzel für die spannende und lehrreiche Betriebserkundung und kommen gerne einmal wieder. 

 

HELIOS-Kliniken Pulsnitz (Schlossklinik)

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„Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir“. Dieser Ausspruch hat von seiner Aktualität nichts eingebüßt. Das konnten interessierte Schüler*innen der Klassenstufe 8 der Ernst-Rietschel -Oberschule zum Nikolaustag selbst erleben.

Am 06.12.2017 stand für die Teilnehmer*innen des achten Jahrgangs in Begleitung des Praxisberaters Herrn Urban die Betriebserkundung in der HELIOS Klinik Schloss Pulsnitz an. In einer freundlichen Atmosphäre führte Frau Rentsch, Leiterin des Personalmanagement, die Gruppe durch das Klinikum. Sie informierte über den Aufbau des Klinikums, sowie über dessen technische Ausstattung. Dabei erfuhren die Schüler*innen wissenswertes zu den einzelnen Fachbereichen der Fachklinik für Neurologische Rehabilitation und Neurochirurgische Frührehabilitation.

Ferner erfuhren die Teilnehmer*ìnnen von Frau Rentsch nicht nur wie die verschiedensten Ausbildungen in den Pflegeberufen, den medizinischen-technischen Berufen sowie dem Funktionsdienst aufgebaut sind und welche Inhalte vermittelt werden, sondern auch welche Perspektiven diese Berufsbilder bieten.

Alles in allem war der Besuch in der HELIOS Klinik Schloss Pulsnitz sehr aufschlussreich und interessant und für den/ die einen oder anderen Schüler*innen Anlass seine Berufsorientierung zu überprüfen. Daher möchten wir uns auch noch einmal auf diesem Wege herzlichst bedanken.

 

 

LaOla Zentralküche in Pulsnitz

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Interessierte Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 7 und 8 besuchten am 18.10. im Rahmen der Berufsorientierung die Zentralküche LaOla in Pulsnitz.

Unter dem Motto „Auszubildende unterrichten Schüler“ ging es dabei auch ganz praktisch zu. Der verantwortliche Azubi aus dem Unternehmen gab den Teilnehmern einen unmittelbaren Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Großküchengastronomie. Im Mittelpunkt stand dabei das Berufsbild Koch/Köchin. Nach einem aufschlussreichen Rundgang durch das Objekt war nun das „Mitmachen“ angesagt.

Auf diese Weise lernten die Oberschüler einige praktische Grundlagen kennen, u.a. hygienische Grundanforderungen sowie das korrekte „füllen und einrollen von Plinsen“. Dem angehenden Koch im dritten Lehrjahr gelang es dabei auch, etwas von seiner Begeisterung, Liebe und Leidenschaft zum Beruf, den Jugendlichen zu vermitteln.

Nur durch gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter*innen sowie ein respektvoller Umgang untereinander kann ein Unternehmen erfolgreich sein. Darum legt La Ola Zentralküche großen Wert darauf, für jede Position den/die passenden Mitarbeiter*in zu finden. Dies beginnt bei den Auszubildenden und endet in der Verwaltung. LaOla kann auf eine langjährige Erfahrung in der Speisezubereitung zurückblicken und beschäftigt über 100 Mitarbeiter*innen in der Stadt Pulsnitz.

 

Sachsenmilch Leppersdorf GmbH

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Die Sachsenmilch Leppersdorf GmbH bei Dresden gilt als einer der modernsten Milch verarbeitenden Betriebe in Europa. Fortschrittlichste Technik und ein optimaler Materialfluss in allen Produktionsbereichen zeichnen das zukunftsträchtige Werk aus. Hier wird an neusten Anlagen ein breites Produktspektrum hergestellt, unter anderem die regionale Milchmarke Sachsenmilch.

Am frühen Nachmittag des 01. November 2017 besuchten interessierte Schüler*innen der Klassenstufe 8 und 9 die, zum Konzern Müllermilch gehörende, Sachsenmilch GmbH in Leppersdorf. Die Einführung bestand aus einem informellen Teil, der die Entwicklung des Werkes und die Produktpalette darstellte. Herr Kodric erklärte anschließend den Jugendlichen am Beispiel des „Molkis“ (Milchtechnologe*in) die facettenreiche Ausbildung hier am Standort. Bei einem Angebot von 14 Ausbildungsberufsbildern kann einem dabei die richtige Wahl schon schwerfallen. Gut ausgestattet mit Hygienebekleidung ging es nun zum Betriebsrundgang. Hochmoderne Anlagen die ungeheure Mengen an Milch, Müsli und Obst verarbeiten waren sehr beeindruckend.

Wie testet Müller-Milch Produkte am Markt? Was kommt beim Verbraucher an, was lehnt er ab? Warum müssen sich manche Mitarbeiter*innen bei der Produktion dreimal umkleiden? Auf diese und viele andere Fragen erhielten die Schüler*innen fachkundige Antworten und einen tollen Einblick in die Welt von Sachsenmilch. Zum Abschluss gab es für jeden Teilnehmer*in, nicht nur den typischen Joghurt und entsprechendes Informationsmaterial, sondern auch Müllermilchs: „Fidget Spinner“ – Great for Stress release -Work-School-Home.

Herzlichen Dank an das Team von Sachsenmilch für diese tolle Werksführung.

 

Bundespolizei

polizei klein„Karriere bei der Bundespolizei“ war das Motto des Ferienangebotes am 12. Oktober im Berufsinformations-Zentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Bautzen.

Schüler und Schüler*innen der Klassenstufe 7 nutzten diese Möglichkeit in den Herbstferien mit der Einstellungsberaterin der Bundespolizei in Kontakt zu treten und alles über eine Karriere bei der Bundespolizei zu erfahren. Sie informierten sich über die vielfältigen Aufgabenbereiche, die Ausbildung und das Auswahlverfahren. Teilweise überrascht waren die Teilnehmer*innen, wie umfassend Dinge bei den Auswahltests abgefragt werden. Allgemeinbildung, Geschichte, rechtliche Zusammenhänge, Motivationsverhalten sowie ein Sport- und Gesundheitstest. Auch wenn noch etwas Zeit ist, bis zum Einstieg in das Berufsleben, die Möglichkeiten einer Karriere bei der Polizei sind so vielfältig, wie in keinem anderen Job  - denn zur Abwechslung werden diesmal die Guten gesucht.

 

 

 

Autohaus Franke GmbH & Co. KG in  Pulsnitz

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Kürzlich besuchten interessierte Achtklässler der Ernst-Rietschel-Oberschule und der Praxisberater das Autohaus Franke GmbH & Co. KG in  Pulsnitz. Hier wurden uns von den Mitarbeitern der Automobilbranche Einblicke in die Berufsbilder im KFZ-Gewerbe gewährt.

Als Mechatroniker repariert und wartet man Fahrzeuge, setzt sie nach Unfallschäden wieder instand, muss auch Diagnosen stellen, hat mit Elektronik zu tun und kennt sich mit Ersatzteilen, Schmierstoffen und Reifen aus. Überall im Autohaus kommt es auf Genauigkeit an, denn „unsere Kunden vertrauen uns mit ihrem Fahrzeug in gewisser Weise auch ihr Leben an“, wie Frau Cholewa, Serviceleiterin im Autohaus Franke, den Schülern erklärte. „Es geht um die Sicherheit von Menschen.“ Deshalb sei es auch schon während der Schulzeit wichtig, sich anzugewöhnen, stets konzentriert und präzise alle übertragenen Aufgaben zu erledigen. Ziel war es, bereits den Schülerinnen und Schülern der achten Klasse einen Einblick in die betriebliche Wirklichkeit zu ermöglichen.

 

 

 

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